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Nikotinsucht-Prophylaxe

Prüfsiegel des Aktionsbündnisses Nichtrauchen

Hintergrundinformationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet die Nikotinsucht mit deren schrecklichen Folgen, wie langwierige, lebensverkürzende Leidensphasen der Raucher/innen und massiv Lebensqualität einbüssenden Lebensabschnitten als größtes gesundheitliches Einzelproblem weltweit. So hat die WHO der Nikotinsucht weltweit verstärkt den Kampf angesagt.

In Deutschland hat jeder dritte Junge und jedes sechste Mädchen im Alter von 11 Jahren bereits mindestens eine Zigarette geraucht. Bereits zwei Jahre später (mit 13 Jahren) sind es bereits jeder zweite Junge und jedes zweite Mädchen. Unter den 15-jährigen bezeichnen sich bereits jedes vierte Mädchen (25 %) und gut jeder fünfte Junge (22 %) als regelmäßige (tägliche) Raucher(in). Deutschland nimmt damit eine traurige Spitzenstellung in Europa ein, wie eine Studie an 128.000 Schülern in 28 Ländern zeigt. Sehen Sie hierzu auch die Ergebnisse aus dem WHO-Jugendgesundheitsüberblick.

Elternhäuser und Schulen leisten leider zu wenig Aufklärung und so sind den Heranwachsenden die gesundheitlichen Auswirkungen allzu oft nicht bewusst.

Prävention und Nikotinsuchtprophylaxe bilden den Schwerpunkt eines Angebotes des Nichtraucherbundes. Hierbei stellen wir Grund-, Ober- und Berufsschulen in Absprache mit den Schulleitern einen Pädagogen zur Verfügung.

Der Tabakprävention von Jugendlichen widmet sich interdisziplinär auch das Tumorzentrum Berlin, in dem Abteilungen bzw. Institute mehrerer Berliner Kliniken zusammenarbeiten, mit dem Präventionsprojekt "Schüler in der Klinik".


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