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E-Zigarette, eine Alternative zum Tabak?


Geschichte und Funktionsprinzip

Prinzipdarstellung der E-Zigarette

Die heutige Art der "elektrischen Zigarette" wurde im Jahre 2003 in China von einer Firma, die sich heute Ruyan nennt, entwickelt. Inzwischen werden E-Zigaretten jedoch auch andernorts und von anderen Firmen hergestellt und vertrieben. Selbst die großen Tabakfirmen wie Philip Morris (Marlboro), Reynolds (Camel) oder Reemtsma (West), die bislang E-Zigaretten eher als Konkurrenzprodukt sahen, steigen inzwischen in den E-Zigarettenmarkt ein.

Sowohl von den Herstellern als auch von den Vertriebsfirmen wird die elektrische Zigarette als die gesündere und nicht den Nichtraucherschutzgesetzen unterworfene Art des Rauchens (Rauchen ohne Reue) sowie mitunter auch als Mittel zur Entwöhnung beworben.

Das Geheimnis steckt im Mundstück

Im Aussehen sind E-Zigaretten häufig den echten Tabakzigaretten nachempfunden. Der Teil, der normalerweise den Tabak enthält, besteht bei der E-Zigarette aus einem Akku (2) mit einer - die Zigarettenglut imitierenden - roten Leuchtdiode (LED) (1) an der Spitze und einem Einschalter oder einem Unterdrucksensor. Im Mundstück (3) befindet sich ein "Verdampfer" oder "Vernebler" (4), bestehend aus einer Heizwendel und einem Piezokristall. Ebenfalls im Mundstück befindet sich ein flüssigkeitsgetränkter Filz oder bei größeren Modellen auch ein Flüssigkeitstank (6) mit 1 ml Inhalt.

Über einen in den Filz bzw. Tank hineinragenden Docht (5) gelangt etwas Flüssigkeit (Liquid) an die beim "Ziehen" an der E-Zigarette aktivierte Heizwendel. Hierdurch auf ca. 65 °C erhitzt wird die Flüssigkeit mit Hilfe des schwingenden Piezokristalls "verdampft". Richtigerweise muss man sagen: vernebelt. Über ein Röhrchen (7) wird der Nebel eingeatmet.


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