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Feinstaub - Es liegt was in der Luft ...


Winzig klein schleicht er sich bis ins Blut

Als Feinstaub werden Schwebteilchen mit einem Durchmesser kleiner 10 Mikrometer (µm) bezeichnet. Zum Vergleich: Der Durchmesser des menschlichen Haares liegt bei 60 - 80 µm.

Feinstaub erreicht mindestens teilweise die Lunge, da die Filterwirkung des Nasen-Rachenraumes nicht ausreicht. Je feiner/kleiner die Schwebteilchen sind, desto tiefer können sie in die Lunge eindringen, ultrafeine Teilchen mit einem Durchmesser unter 0,1 µm sogar bis in die Lungenbläschen (Alveolen) und werden von dort nur sehr langsam oder gar nicht wieder entfernt (Staublunge).

Feinstäube haben z. T. natürliche Ursachen (z.B. Pollen, Vulkanausbrüche, Wüstenstaub, Kleinst-lebewesen oder Teile bzw. Ausscheidungen von ihnen). Wesentlich größeren Anteil haben aber Industrie, Landwirtschaft, Straßenverkehr und Privathaushalte. In geschlossenen Räumen ist das Rauchen von Tabakwaren neben Laserdruckern und Kopierern, Kerzen oder Staubsaugern Hauptverursacher von Feinstaub.

Leider wird bis heute die Feinstaubbelastung durch Tabakrauch in Innenräumen vielfach ignoriert, obwohl sie alle Grenzwerte bei weitem übersteigt. Das Kollaborationszentrum der Weltgesundheitsbehörde (WHO) beim Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (dkfz) bezeichnet Tabakrauch folgerichtig als die größte vermeidbare Umweltverschmutzung in Innenräumen.

Der Staub wird heute im Wesentlichen für die Auswirkungen von Luftverschmutzungen auf die Gesundheit verantwortlich gemacht.


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